Hypnose
gibt es seit Menschengedenken.
In allen Kulturen und Religionen wird von
alters her das Phänomen der Hypnose genutzt - unter verschiedenen Namen.
In der hypnotherapeutischen Arbeitsrichtung verstehen wir unter Hypnose das gewollte
Einleiten und Nutzen einer Trance.
Trance
ist eine angeborene Fähigkeit, ein Zustand, den jeder Mensch auch oft spontan
erlebt, zum Beispiel beim Lesen, Musik-Hören, Vor-sich-hin-Träumen, Tanzen. Trance hat also nichts mit Schlaf zu tun, sondern ist vielmehr eine fokussierte, selektive Aufmerksamkeit nach innen, in die eigene innere Erlebniswelt.
Therapeut und Klient nutzten eine hypnotische Trance, um Verbindung mit dem Unbewussten
aufzunehmen. Denn das Unbewusste ist auch der Schlüssel zu unseren inneren Ressourcen, wie Kreativität oder Intuition. Auch vegetative Funktionen, wie z.B. das Immunsystem oder Herzschlag werden durch das Unbewusste gesteuert und lassen sich durch Hypnose beeinflussen.
Jede Hypnose ist im Grunde aber eine Selbsthypnose
, denn erst wenn die Suggestionen und Anregungen (des Therapeuten) angenommen werden, also wenn sich daraus eigene Bilder oder Prozesse entwickeln, ist Hypnose wirksam. Deshalb kann ein Hypnotherapeut auch nichts suggerieren, was der Klient nicht will.
Mit Show- oder Bühnen-Hypnose hat moderne Selbstorganisatorische Hypnotherapie nichts zu tun.